Über 300 Vulkane, bizarre Mondlandschaften, aber auch fruchtbare Felder und blühende Gärten, weiße Häuser, schwarze und helle Strände - Lanzarote ist eine Insel voller Kontraste. Hier präsentiert sich eine Landschaft die man das ganze Jahr genießen kann. Lanzarote ist die nördlichste und östlichste des kanarischen Archipels mit einer Größe von etwa 795 qkm. Erst im 18. Jahrhundert wurde bei dem letzten großen Vulkanausbruch, der sechs Jahre lang dauerte, der gesamte Südwesten der Insel verwüstet und bildet heute den grandiosen Nationalpark Timanfaya mit den Montañas del Fuego. Seine Besichtigung empfehlen wir jedem Lanzarote-Urlauber.
Die Sehenswürdigkeiten der Insel wurden maßgeblich gestaltet und geprägt von César Manrique, dem bekanntesten Künstler Lanzarotes. Es ist ihm hervorragend gelungen, die Schönheiten der Insel für den Tourismus zu erschließen und dabei das typische Landschaftsbild zu erhalten. Alle Elemente mussten so miteinander in Einklang gebracht werden, daß sie nebeneinander bestehen können. Auf ihn geht auch die für Spanien bemerkenswerte Bauordnung zurück, die lediglich Häuser mit bis zu vier Stockwerken zuläßt. Dies wirkte sich zweifellos auf die aktuelle Gestaltung der Insel aus, die 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde. Durch Ihren Besuch dieser Naturwunder unterstützen Sie gleichzeitig die soziale und kulturelle Entwicklung Lanzarotes. In Spanien einzigartige Beispiele von Kunst im öffentlichen Raum in Spanien sind die Jameos del Agua oder Manriques Haus in Tahiche, heute Sitz der Fundación César Manrique, Mirador del Río, Kaktusgarten, etc.Auch wenn es auf Lanzarote lebhafte Orte gibt, allen voran das quirlige Arrecife und das Touristenzentrum Puerto del Carmen, erreicht man in wenigen Autominuten eine fast unberührte Natur. Es gibt viele verwunschene und erstaunliche Ecken, die bezaubern. Die Insel ist in sieben Gemeinden untererteilt, die alle mit dem Meer verbunden sind. Sie bergen eigene Geheimnisse, die nur darauf warten, von Ihnen entdeckt zu werden.