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Surfen auf Lanzarote

Lanzarote ist zwar kein Surfer-Paradies wie die Nachbarinsel Fuerteventura, dennoch findet man auch hier den einen oder anderen geeigneten Spot.

Erfahrene Surfer kommen in Famara (La Caleta de Famara) auf ihre Kosten. Besonders gute Bedingungen herrschen bei winterlichem Tiefdruckwetter und Südwind. In Famara befindet sich auch eine Surfschule. Anfänger und Fortgeschrittene erhalten hier Informationen rund um das Surfen und können hier auch ihre Ausrüstung ausleihen. Der bei Ebbe 150 Meter breite und vier Kilometer lange Sandstrand lädt aber auch Nicht-Surfer zu einem ausgiebigen Spaziergang ein. Schwimmer sollten wegen der Strömungen vorsichtig sein.

Weitere Strände, die sich zum Surfen eignen:

Costa Teguise ist der bekannteste Surf-Spot und ist für alle Könnerstufen geeignet. Eine Surfschule ist ebenfalls vorhanden.

Jameos des Agua ist ideal für erfahrene Wellenreiter und gilt als der schwierigste Spot, da bereits der Einstieg ins Wasser nur über Lavafelsen möglich ist.

Órzola sollte ebenfalls nur von Spitzen-Surfern in Betracht gezogen werden. Es herrscht ein extrem starker Ostwind und ein Düseneffekt an der Meerenge El Río.

La Santa ist ideal für Einsteiger, da es sich um eine strömungsfreie Flachwasserlagune handelt.

Puerto des Carmen bietet an der Playa de Matagorda Möglichkeiten für alle Könnerstufen. Jedoch nur im Sommer, wenn konstant starker Wind weht. Dann ist auch eine kleine Surfschule geöffnet.

Windsicherer ist es in El Tiburón.

Playa Honda ist vor allem für "Speedfreaks" ein Hotspot.

Wer Näheres zum Thema Surfen auf Lanzarote wissen möchte, findet einen von Profis verfassten Erlebnisbericht, den die Autoren der Zeitschrift "Surf" (www.surf-magazin.de) hier als Download zur Verfügung stellen.